21. Tag El Puerto - Jerez de la Frontera

Donnerstag, 21.04.2011

Unsere Reise nähert sich ihrem Ende und dies ist meine letzte Chance, ein paar Zeilen zum Besten zu geben. Heute früh verließen wir El Puerto, um weiter Richtung Jerez de la Frontera zu ziehen. Die beiläufige Bezeichnung „de la Frontera“ (deutsch: an der Grenze) ziert hier in Andalusien viele Städtenamen. Gemeint ist die ehemalige Grenze zwischen dem christlichen Königreich Kastilien und dem muslimischen Königreich von Granada, die bis 1492 die iberische Halbinsel teilte. Heute steht die Bezeichnung „de la Frontera“ für Burgen, Stadtmauern, Wachtürme und andere Befestigungsanlagen, die besonders Franzi interessieren... ;-)))

Aber Jerez ist auch für seinen Sherry, einem hochprozentigen Wein, bekannt, bei einem Stadtrundgang wurde diese Spezialität natürlich auch probiert, ebenso wie einige Tapas.

Die Semana Santa nähert sich langsam ihrem Höhepunkt und deshalb werden wir später noch mal losziehen und uns den Umzug anschauen. Mittlerweile sind deshalb fast alle Geschäfte geschlossen und die halbe Innenstadt ist gesperrt.

Morgen früh geht’s zum Flughafen und zurück nach Deutschland. Wir möchten uns deshalb bei allen unseren treuen Lesern für ihre Kommentare bedanken.

 

Wir wünschen allen frohe Ostern!!!

 

Bis Bald!!!

 

Fränze & Steffen

20. Tag El Puerto -Cadiz- El Puerto

Mittwoch, 20.04.2011

Juhu....heute war mal wieder nichts mit ,, Faulenzen`` sondern es ging mit einer Fähre ins 40 Minuten entfernte Cadiz, die auch die lächelnde Stadt genannt wird. Cadiz ist eine kleine Halbinsel, welche um das 18. Jahrhundert herum durch seinen Schiffsverkehr sehr berühmt war.  Des Weiteren ist sie von dem atlantischen Ozean umgeben:-) Somit war eine Bewanderung der kleinen Insel dran. Über die Touristenzentrale haben wir Broschüren von Spaziergängen empfangen, von vier Routen konnte Steffen zwei wählen.

Es gab die 1. Befestigungsanlagen, 2. mittelalterliches Cadiz, 3. koloniales Cadiz und 4. Verfassung von Cadiz :-) Ihr dürft alle mal raten,für welches er sich entschieden hat...

Die Auflösung kommt am nächsten Tag, warte auf eure Tips...will ja , dass unsere Leser sich beteiligen:-))

Es ging jedenfalls wieder 6h durch die Stadt. In Cadiz gibt es eine Camera Obscura, dies ist ein Wachturm (43 Meter hoch ), der früher für den Schiffsverkehr benutzt wurde, so konnte man genau beobachten, wer gerade am Hafen anlegte oder ablegte hatte. Man schaute durch eine riesen Kamera, die genau wie eine Spiegelreflexkamera aufgebaut ist.Die Linse (Bildschirm ) hatte ca. 1m Durchmesser. Das war echt beeindruckend, ganze 360 Grad konnte man die bewegen und man konnte alles sehen was man wollte, fahrende Autos, die laufende Menschen, Wellen im Meer und auch spielende Kinder :-))Zum Abendbrot gab es mal wieder Tapas:-(.

19. Tag Tarifa-El Puerto de Santa Maria

Dienstag, 19.04.2011

Die Tage sind gezählt....

.....die Reise ging noch einmal mehrere Kilometer über die Autovia. El Puerto de Santa Maria war unser Ziel und ist unsere vorletzte Station. Als wir ankamen war nichts als Regen zu sehen, deswegen frischten wir uns erstmal auf und danach liefen wir bis abends durch die Stadt. Vorbei an der großen Stierkampfarena ( 1820 ), der schönen Kirche, welche an jeder Stelle auf dem Dach von Storchennestern belagert war ,dazu meinte Steffen, dass er den Storch aus Schönermark erkannt hätte:-), bis hinzu den kleinen Gassen und dem Hafen. Später haben wir vor der Kirche eine riesen Menschenmenge gesehen, diese wartete aufgeregt auf den Start des Umzuges und als sich die großen schweren Holztüren der Kirche öffneten kamen eine vielzahl von Menschen mit Kostümen und Kreuzen heraus. Von groß bis klein war alles dabei:-)Ich konnte auf Steffens Schultern einen kleinen Film drehen:-) dank meiner Superkamera:-))Im Hostal ist Steffen damit beschäftigt russisch zu lernen, er unterhält sich mit der Rezeptionsdame und es klingt alles total komisch:-))), während ich mal wieder Poesie betreibe:-))

 

18.Tag Tarifa-Gibraltar

Dienstag, 19.04.2011

Ab nach England:-)))diese Reise verbirgt viele kleine Geheimnisse:-))Tarifa ist der südlichste Punkt vom europäischen Festland und auf dem Weg nach Gibraltar konnte man an gewissen Punkten aus bis nach Afrika / Marokko schauen:-)cool.

Auf Gibraltar selbst herrscht britisches Leben, zwar kein Linksverkehr , aber das Wetter war trüb und kalt:-( Über diese kleine Halbinsel/ Felsen streiten sich die Spanier und Engländer schon seit mehrere hundert Jahren:-)Mit unserem Ausweis gewappnet stiefelten wir über die Grenze:-)Toll, eine rote Telefonzelle...das sind Ereignisse für mich, die in ein Buch gehören:-))Da wir in die Innenstadt zu dem Affenfelsen wollten , denn nur hier leben die einzigen freilebenden Affen in Europa, wir mussten oder konnten mit einen Doppeldeckerbus fahren, noch ein geniales Ereignis für mich:-)In Gibraltar kann man mit Euro oder Pfund bezahlen, und was wäre England ohne seine Pfunds;-)also hoben wir natürlich englische Pfunds ab:-))Danach liefen wir die Main Street entlang um an die Seilbahn zum Affenfelsen zu gelangen. Die Fahrt dauerte ca. vier Minuten und die Aussicht ist beeindruckend. Man ist hier ca. 426 Meter über den Meeresspiegel, somit einer der höchsten Punkte der Welt für Besucher. Die Affen kamen uns schon beim Ausstieg entgegen. Die Warntafeln sagten, man solle keine Füttern und auch keine Anfassen,da die auch beissen können, gesagt und nicht getan:-(((((Ich wollte es natürlich mal wieder genauer wissen....die alten Affen habe ich lieber in Ruhe gelassen ,aber die kleinen Äffchen wollte ich näher begutachten:-)Für einen habe ich eine Blume gepflügt, nett wie ich bin, Steffen hat sich schon beschwert, dass er nie eine bekommt...

Die Guides habe die Affen mit Nüssen angelockt und den Besuchern auf den Kopf gesetzt, Steffen rief nur, she wants too...,.no ,she doesnt wants!!! :-((((

Danach sind alle weg gewesen und wir liefen den Felsen entlang, einem Äffchen konnte ich nun meine Blume aushändigen , er frass sie , dieser kleine Wurm:-(((und als ich wegschaute , hing er auch schon auf mir drauf und zuppelte in meinen Haaren...ich schrie und schrie und Steffen hatte nichts besseres zu tun, als wie immer , ja genau, zu fotografieren....und als wenn das alles nicht reichen würde, sprang der nächste auch noch auf mich drauf:-(((Dann erbarmte sich Steffen und schubste sie von mir runter....eine paar Angsttränen sind leider auch geflossen, das war echt komisch und die Warnschilder waren dann noch mehr in meinem Kopf:-(((

 

 

 

 

17.Tag Olvera- Tarifa

Dienstag, 19.04.2011

Heute führte uns die Strecke über einen 2 ½ h stündigen Umweg. Denn die Ruta de los Pueblos Blanco, Straßen der weißen Dörfer, konnte nicht unerkundet bleiben. Dieser Weg führte über kleine , hochgelegene und geschlängelte Straßen. An einem Ort konnte man einen Sonntagsumzug begutachten, da Ostern ist:-))und sie dieses Fest sehr groß feiern, finden in jedem Ort Treffen statt..-)Man nennt diese Feierlichkeit auch Semana Santa- bzw. Karwoche. Dabei spielen Orchester und die Menschen tragen Büßergewände. Die Kinder werden da richtig rausgeputzt:-) die Mädchen sind schön im Kleidchen und die Buben im Anzug , sehr schön und niedlich anzusehen:-) Vor allem aber die Kindergesichter sagen alles, wenn Mama immer mehr Schleifen ins Haar steckt oder die Krawatte zu recht legt:-) Zufrieden sieht anders aus.....

Ich muss sowieso sagen, dass die Spanier echt ein guten Geschmack für Mode haben, egal ob Männlein oder Weiblein, die sehen immer super aus:-))

Danach ging es nochmal 3h zu unserem eigentl. Ziel, Tarifa, hier ist der windigste Ort von Europa und somit sind hier die Kitesurfer Tag und Nachts unterwegs:-) Gegen 16 Uhr erreichten wir Tarifa und eigentl. war diesmal ein bischen sonnen angesagt, aber am Strand herrschte Windstärke 6 oder so. Meine Haare haben soviel Sand aufgenommen, dass der halbe Strand auf mir lag, aber man brauch ja auch ein paar Souveniere:-))Somit wurde daraus leider nichts:-((Abends ging es schön Essen, für mich gabs lecker Hähnchenkeule:-))und für Steffchen eine Pizza:-)mmh, lecker....

 

 

16.Tag Ronda- Olvera

Samstag, 16.04.2011

Heute erreichten wir die kleine süße Stadt namens Olvera, sie steht für ein weißes kleines Dörfchen, welches auf einem Berg seht und auf der höhsten Ebene befindet sich eine Kirche und eine alte arabische Festung ( Burg ).Eigentlich wollten wir den Tag schön am Pool verbringen, dieser sieht leider aus wie ein grün-gelber See, in dem man zwar Schwimmen kann , aber es lieber lässt, wenn man nicht riechen will, wie......Deswegen haben wir mal wieder die Sehenswürdigkeiten besichtigt und abends saßen wir gemütlich zum Sonnenuntergang auf unserer Hotelterrasse und aßen Obst und es gab eine Flasche Lambrusco mit Früchten. Der Steffen gönnte sich dabei auch noch eine kleine Zigarre.

 

15. Tag Ronda

Samstag, 16.04.2011

Heute wurde die Altstadt und die berühmten Minen/Tunnel von Ronda besichtigt. Wie lange es die Minen schon gibt , weiss man nicht genau, bei der Eroberung der Stadt durch die Christen um 1485 gab es diese jedenfalls schon. Dazu kann man nur erzählen, dass der muslimische Herrscher diese durch einen Fels bauen lies um dadurch von seinem Palast zum 60 Meter tiefer gelegenen Fluss zu gelangen. Durch diesen geheimen Tunnel wurde die Stadt während einer Belagerung mit Wasser versorgt. Um dieses Wasser hinauf zu transportieren lies er Christen in Ketten die Wassermengen hoch bringen. Damals hatte Ronda ca. 10.000 Einwohner, wenn man da mal die Wassermenge beachtet, die jeder viell. am Tag verbrauchte, war das eine ganze Menge Arbeit. Ein Einheimischer hat mir in spanisch versucht zu erklären, dass es drei Brücken gibt, einmal die große Neue, dann eine Arabische und eine Römische, dies verstanden wir irgendwie. Aber er wurde leider immer aufdringlicher, so dass Steffen schon sagte, ich solle einfach gehen, aber er stand 2 cm von mir entfernt , so dass es unangenehm war, aber ich nicht unhöflich sein wollte:-((Na ja, bin trotzdem irgendwie weggekommen :-)))Danach haben wir eine Schlange gesehen, die war bestimmt  einen Meter lang:-((( Ich wollte die Polizei rufen, aber Steffen erklärte mir, dass es hier bestimmt normal seie. Ich sagte dann nur noch , wir sind hier doch nicht in AUSTRALIEN !!!!!! Die Schlange lag hinter einem Papierkorb und im Minutentakt sind da Touristen entlang gegangen, so dass ich wiklich Angst hatte. Zum Glück war sie nicht lebendig, dies erklärte uns ein Engländer. Die Engländer waren wirklich sehr mutig und sind sehr nahe herangegangen, Steffen hätte gerne gesehen, wenn einer von denen gebissen wird. Danach gings zum Rathaus und Steffen hat gemütlich einen Sangria in der Sonne getrunken. Ich wollte eigentlich auch einen, hatte aber Angst, das er mir nicht schmeckt, deshalb hab ich mir eine Sprite bestellt. Als ich Steffens Sangria gekostet habe, ärgerte ich mich über diese Fehlentscheidung. Aus Frust hab ich dann Steffens Sangria ausgetrunken... ;-))

 

Snake

14. Tag Marbella- Ronda

Donnerstag, 14.04.2011

Heute führte uns die Landstraße ins kleine schnuckelige Örtchen Ronda. Hier ist man auf den Stierkampf gekommen, welches wir sehr schlimm finden, denn wir haben letztens gemeinsam einen Stierkampf kurz im Fernseher gesehen und mir liefen die Tränen. Vorher wusste ich doch nicht, was die alles mit den armen Tieren anstellen, Steffen hat mir dann Nachhilfe gegeben und alles erklärt, und unser Fazit ist,  dass es echt nicht normal ist, wie die die Tiere behandeln. Aber zum Glück ist Ronda auch für eine riesige Brücke bekannt, welche über eine 100 Meter lange Schlucht gebaut wurde um die Alt - und Neustadt zu verbinden. Spontan wie wir sind , sind wir diese Schlucht erkunden gegangen:-) Diesmal ging es die steilen Wege mit Flip Flops herunter. Wir kletterten und kletterten, bis wir in ca. 60 Meter Tiefe einen Wasserfall entdeckten und wir in einem kleinen süßen Steinbecken uns eine kurze Erfrischung holen konnten...danach ging es noch mehrere andere Wege entlang, diese führten aber nur zu alten Ruinen oder ins nächstgelegene Dorf. Für einen kurzen Moment hatte ich die Kontrolle über mein unfestes Schuhwerk verloren und ich rutschte erstmal mehrere Meter nach unten, Steffen schrie immer , ich solle mich fetshalten , aber da war nichts ausser Gras...zum Glück, bin ich doch irgendwie zum Stehen gekommen:-)ansonsten wäre das wohl übel ausgegangen...

 

13. Nerja-Marbella

Mittwoch, 13.04.2011

In dem kleinen Holidayort Nerja gibt es wunderschöne Höhlen:-)also konnten wir diese Gelegenheit nicht auslassen und wir besuchten diese am frühen Morgen:-)Die Tour dauerte 45 min und wir liefen die ganze Zeit einen schönen beleuchteten Weg entlang. Auch diese Cueva ( Höhlen ) waren mal wieder von sehr vielen Touristen besucht und das schon in den frühen Morgenstunden:-((Na ja, wir haben trotzdem schöne Bilder machen können und das auch ohne Blitzlicht, denn das war mal wieder verboten. Abends haben wir nochmal im Reiseführer gelesen und da stand, dass diese Höhlen die zweitbesuchtesten Sehenswürdigkeiten in ganz Spanien sind....man,man,man wo ich alles herum komme:-))

Danach ging es nach Marbella, hier leben die Reichen und Schönen, sagt man:-)dann sind wir hier ja richtig, wa???Natürlich nur Spass:-) Angekommen begegnete uns eine nette Engländerin, welche sich am Abend auch noch mit mir nett unterhielt, dass war sehr schön, endlich konnte ich Quasselstrippe mal wieder mit anderen kommunizieren und konnte so mein Englisch aufrischen. Denn meistens habe ich Steffen den Vortritt gelassen. Ich glaube und hoffe sie hat mich ein bischen verstanden:-) Ansonsten war heute ein Strandspaziergang dran, da wir beide nicht ewig am Beach liegen konnten, sind wir den Weg erkunden gegangen:-)Für Steffen diesmal mit megaviel Creme und Shirt auf dem Kopf. Zum Abendbrot gabs lecker Pizza :-))

12.Tag Granada - Alhama - Nerja

Mittwoch, 13.04.2011

Heute haben wir nochmal einen kleinen Umweg in Kauf genommen und sind zu den warmen Quellen nach Alhama gefahren:-)Die Quellen gibt es da schon seit mehreren 100 Jahren, erst waren sie für die Römer, dann für die Araber und jetzt werden sie von einem Wellness-Hotel benutzt. Das Wasser fließt mit ca. 47 Grad aus der Quelle heraus:-) Der Teil des Wassers, der nicht benötigt wird, wird weiter in den umliegenden Fluß geleitet. Da haben sich Einheimische ein paar Badestellen gebaut. In denen fließt das warme Wasser hinein und man kann kostenlos Baden und sich entspannen:-)Das Wasser soll vor allem gegen Rheuma- Ischias-und Nervenleiden helfen. Gegen 10 Uhr haben wir uns ein erstes Bad gegönnt, da saß ich nur mit einem älteren Herrn im Wasserbecken...aber nach und nach kamen die ganzen Feldarbeiter und holten sich eine extra Prise Heilwasser. So dass die Jüngeren dann den Älteren Vortritt gelassen haben:-)

 

Danach ging es nach Nerja, hier bleiben wir nur einen Tag...deswegen haben wir uns heute mal eine Ruhepause gegönnt und sind für 2h an den Strand gegangen, leider ist das Wasser noch extrem kalt, so dass es nicht unbedingt Freude macht darin zu baden. Steffen musste den ganzen Tag mit Shirt auf dem Kopf verbringen, da er sich auf der Besteigung des Veleta so verbrannt hatte, dass er schon Wasserblasen auf der Stirn bekommen hat und man seinen Sonnenbrillenabdruck echt krass erkennen konnte :-(

Dafür sind wir gleich in die Apotheke und kauften Wund- und Heilsalbe . Ich hoffe er kann den Urlaub noch ein bischen genießen...

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